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HSG-Kastellaun/Simmern
Mühlbauers Team gewinnt Spitzenspiel
Handball-Rheinlandliga
Kastellaun/Simmerner Frauen schlagen Bannberscheid – Irmenach verliert beim übermächtigen TV Engers
M Simmern. Es läuft weiter blendend für die HSG Kastellaun/Simmern in der Handball-Rheinlandliga der Frauen: Der Tabellendritte bezwang im Spitzenspiel den Zweiten TuS Bannberscheid mit 25:22. Die Vizemeisterschaft ist für Kastellaun (14:6 Punkte), das ein Spiel weniger als Bannberscheid (16:6 Zähler) bestritten hat, nun greifbar nah. Achter und damit Tabellenvorletzter bleibt die HSG Irmenach, die beim Tabellenführer TV Engers keine Chance hatte.
HSG Kastellaun/Simmern - TuS Bannberscheid 25:22 (9:8). Seinem Co-Trainer Jörg Scherer sprach Kastellaun/Simmerns Coach Gerald Mühlbauer ein großes Lob aus: „Jörg ist bei uns für die Motivation der Mannschaft zuständig. Das hat er wieder klasse hinbekommen. Wir können derzeit alle sehr zufrieden sein.“ Auch wenn Kastellaun im ersten Durchgang „nicht gerade schön spielte“, wie es Mühlbauer formulierte, führte die HSG mit 9:8 zur Pause. „Unsere Abwehr war bärenstark“, meinte Mühlbauer. Im zweiten Durchgang setzte sich Kastellaun schnell von 14:13 (38.) auf 18:13 (44.) davon – Bannberscheid war geschlagen. „In der zweiten Hälfte haben wir mehr Mittel gegen die offensive Deckung des TuS gefunden“, sagte Mühlbauer. „Ich hatte während der 60 Minuten nie das Gefühl, dass unser Sieg in Gefahr ist.“ Bannberscheids Trainerin Daniela Lehmler meinte: „Das war nichts Berauschendes von uns. Im Angriff war das einfach viel zu wenig.“
Kastellaun/Simmern: Wiebe, Scherer – Kähne, Schüler (1), Heidt (7), Wolf-Mühlbauer (2), Drexel (1), Heil (1), Klumb (8/3), Vollrath (2), Korbion (1), Stemann, Grobe, Spreda (2).
TV Engers - HSG Irmenach 36:22 (20:9). Ersatzgeschwächte Gäste kämpften gut, waren aber beim Tabellenführer ohne Chance. Beim Stand von 14:20 (35.) kam Irmenach dem TVE am gefährlichsten nahe. Dann zog Engers aber wieder die Zügel an und gewann am Ende mit 14 Toren Differenz. Irmenach: Kirst, Wolf – Reuter (8/3), Wiesel (4), Born (4), Herrmann (3), Herber (1), Frank (1), Endel (1).bon Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 24. Januar 2012, Seite 11 Spredas Treffer fehlen Kastellaun/Simmern
Handball-Rheinlandliga Torjäger schlägt im Abstiegsduell in Welling nur zweimal zu – Stoffel ist Gösenroths Held in Wittlich
M Simmern. Die HSG Irmenach grüßt in der Handball-Rheinlandliga nach dem letztlich klaren 31:21-Sieg gegen die HSG Biewer/Pfalzel (wir berichteten) weiter von der Tabellenspitze. Gut läuft es auch für die SG Gösenroth/Laufersweiler. Der Neuling muss sich nach dem 27:26 in Wittlich keine Abstiegssorgen mehr machen. Ganz anders ist die Lage bei der HSG Kastellaun/ Simmern. Das Team von Daniel Fellenzer ist nach dem 24:31 beim direkten Konkurrenten TV Welling zum ersten Mal nach neun Wochen wieder in die Abstiegszone abgestürzt.
TV Welling - HSG Kastellaun/ Simmern 31:24 (14:9). Schwerer Rückschlag für Kastellaun im Abstiegskampf: Gegen Welling setzte es nach dem Liga-Hinspiel und dem Pokal-Viertelfinale die dritte Pleite in dieser Saison. Aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit den punktgleichen Eifelern ist Kastellaun nun auf den vorletzten Tabellenplatz abgesackt. Welling ist als Drittletzter vorerst am rettenden Ufer angekommen. „Wir haben jetzt die schlechteren Karten“, weiß auch Coach Fellenzer. „Leider gibt es nicht mehr so viele Punkte zu holen.“ Kastellaun hat immerhin noch acht Spiele, um die Abstiegszone wieder zu verlassen. In Welling sah es zu Beginn gut aus für die HSG. Die Hunsrücker führten nach zehn Minuten mit 5:3. Doch ein 6:0-Lauf des TV drehte die Partie. Über 14:9 (30.), 19:11 (38.) und 24:20 (53.) kamen die Eifeler zu einem ungefährdeten Sieg. Fellenzer wusste, woran es lag: „Unser Angriffsspiel war schwach. Wir haben vorne nichts getroffen, das war ausschlaggebend.“ Vor allem Torjäger Kevin Spreda erwischte einen gebrauchten Tag: In den fünf Partien vor Welling traf der Linkshänder (88 Saisontore) fast zwölfmal im Schnitt pro Spiel. Im Abstiegsknaller durfte Spreda nur zweimal jubeln. „Eine bescheidene Quote, sieben oder acht Tore haben von Kevin gefehlt“, meinte Fellenzer. „Aber kein Vorwurf an ihn, er hat uns in dieser Saison schon genug Punkte geholt.“
Kastellaun/Simmern: Schmiedebach, Smart – M. Wetstein (3), G. Wetstein (1), Link, Hobbach (1), M. Wagner (7/1), Spreda (2), Albrecht (4), Dämgen (4/1), Tasch, Müller, Reuter (2).
HSG Wittlich - SG Gösenroth/ Laufersweiler 26:27 (16:10). Eine Aufholjagd allererster Güte krönte Timo Stoffel zehn Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 27:26. „Wir wären auch mit einem Remis zufrieden gewesen“, erzählte Jutta Holl, die Gösenrother Trainerin. Entsprechend war ihre Anweisung bei der Auszeit unmittelbar vor dem finalen Tor. „Die Zielvorgabe war, den Ball nicht mehr aus der Hand gegeben“, sagte Holl, um dann hinzuzufügen: „Plötzlich war Timo Stoffel in der Mitte frei und hat zugeschlagen.“ In der Pause hätte keiner noch einen Pfifferling auf die SG gesetzt. 10:16 lagen die Gäste zurück. „Die Leistung bis zum Wechsel war katastrophal“, meckerte die Trainerin. „Wir wollten dann eigentlich nur nicht untergehen.“ Doch die Gösenrother kämpften sich zurück und holten Tor um Tor auf. Beim 22:22 war der Ausgleich geschafft. Alle Gösenrother steigerten sich enorm. Auch Torwart Michael Lengert, der zunächst eine bescheidene Leistung gezeigt hatte, hielt jetzt famos. „Natürlich hatten wir das Quäntchen Glück, aber das tut wirklich auch mal gut“, fand Jutta Holl.
Gösenroth: Schneider, Lengert – Hübner (10/4), Stoffel (8/1), A. Tatsch (4), Peltsch (1), Gerhard (1), Tatsch, Hermann (1), Stumm, Dreher (1), Fritz, Müller und Saidensal (1). bon/sn Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 24. Januar 2012, Seite 11 Bis auf die „Franzosen-Abwehr“ stimmt es bei Mühlbauers HSG
Rheinlandliga Kastellaun/Simmerns Frauen bezwingen Schlusslicht nach anfänglichen Problemen deutlich – Irmenach 26:26 gegen Daun
Simmern. In der Handball-Rheinlandliga der Frauen verbesserte sich die HSG Kastellaun/Simmern auf den dritten Tabellenplatz – und kann sich auf den kommenden Samstag freuen: Dann empfängt Kastellaun den Zweiten TuS Bannberscheid zum Spitzenspiel. Irmenachs erster Auftritt im neuen Jahr war beim 26:26 gegen Daun nur durchschnittlich.
HSG Kastellaun/Simmern - HSG Mosel 33:21 (15:12). Gegen das punktlose Schlusslicht kann man ruhig etwas ausprobieren. Das dachte sich auch Kastellauns Coach Gerald Mühlbauer und ließ seine Mädels „wie die Franzosen“ verteidigen. Der Weltmeister setzt auf ein 5:1-Abwehrsystem, die Hunsrückerinnen machten es gegen die HSG Mosel genauso. Das Resultat nach rund 23 Minuten war ein 10:11-Rückstand. „Es hat überhaupt nicht funktioniert, da fehlte einfach die Eingespieltheit“, ging Mühlbauers Experiment daneben. „Ich habe dann eine Auszeit genommen und auf das bewährte 6:0-Abwehrsystem umgestellt.“ Und Kastellaun siegte noch klar.
Kastellaun/Simmern: Wiebe, Lorenz – Kähne (3), Schüler (8), Heidt (3), Wolf-Mühlbauer (3), Drexel, Heil (1), Klumb (6), Korbion (2), Stemann (2), Grobe (1), Spreda (4).
HSG Irmenach - TuS Daun 26:26 (11:12). Im ersten Spiel nach Dunja Josts Meniskusabriss – die Torjägerin fällt bis Saisonende aus – musste sich der Tabellenvorletzte mit einem Remis begnügen. Für Trainer Burkhard Praeder ging das Remis nach dem Spielverlauf in Ordnung. Ein Sonderlob verteilte er an Torhüterin Franziska Wolff und an Aline Herrmann, die die entstandene Lücke nach dem Jost-Ausfall schließen soll. Das gelang ihr mit neun Treffern auf Anhieb gut. Irmenach: Wolff, Kirst – Herrmann (9), Endel (5/3), Gemmel (5), Reuter (3), Herber (3), Born (1), Westermann, Wiesel.bon Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 17. Januar 2012, Seite 11
Nach Reuters 16:16 geht's bergab Handball-Rheinlandliga Kastellaun/Simmern verliert Heimspiel gegen Bitburg mit 29:35 Von unserem Redakteur Michael Bongard
Kastellaun. Da hatte sich Daniel Fellenzer doch mehr erhofft. Seine HSG Kastellaun/Simmern verlor in der Handball-Rheinlandliga gegen das Spitzenteam TV Bitburg mit 29:35 (15:16). Die Hunsrücker haben aber weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Als Jan Reuter nach 32 Minuten zum 16:16 traf, schien Kastellaun endlich „drin“ im Spiel zu sein. Fast eine halbe Stunde war die HSG dem Bitburger Vorsprung hinterhergehechelt, Reuters Tor hätte die Wende einleiten können. Doch das Gegenteil trat ein: Sieben Minuten später war die Partie für Kastellaun verloren. Warum Bitburg mit einer 7:1-Serie bis auf 23:17 (39.) davonzog, dafür hatte Fellenzer eine einfache Erklärung: „Wir haben direkt nach der Pause viel zu viele einfache Fehler gemacht. Wenn man solche Phasen hat, kannst du das gegen eine Mannschaft wie Bitburg nicht wettmachen, dann kriegst du die Kurve nicht mehr.“ Der Kastellauner Kampfgeist stimmte, doch anders als vor Weihnachten fehlte der letzte Tick in allen Bereichen. Für Fellenzer ein Resultat der vergangenen Wochen: „Uns fehlt ein wenig die Spieldisziplin. Mehr ist mit der momentanen Trainingsbeteiligung aber auch nicht möglich.“ Vor allem nicht gegen den besten Angriff der Liga. Auch die Kastellauner Manndeckung gegen Torjäger Florian Enders beeindruckte Bitburg nicht. „Auf solche Spielchen sind wir vorbereitet“, sagte TV-Trainer Janosz Klimek. Enders war trotz der Manndeckung mit acht Toren bester Bitburg-Schütze. Klimek lobte aber das Kollektiv: „Wenn man bei den heimstarken Kastellaunern so klar gewinnt, dann ist das super.“ Die Eifeler verbesserten sich auf Platz zwei und liegen nur noch drei Punkte hinter Spitzenreiter Irmenach. „Wir haben sie noch daheim, aber ich glaube, Irmenach wird trotzdem Meister“, meinte Klimek. Für den Drittletzten Kastellaun steht am Samstag das Kellerduell beim Vorletzten Welling an. „Wir müssen den Kopf oben behalten, nicht alles war schlecht gegen Bitburg“, sagt Fellenzer vor dem überlebenswichtigen Duell in Welling. HSG Kastellaun/Simmern - TV Bitburg29:35 (15:16)
Kastellaun/Simmern: Schmiedebach, Smart, Weishaupt – M. Wetstein (3), G. Wetstein (2), Link (1), Hobbach (1), M. Wagner (3), Spreda (13/6), Dämgen (1), Tasch (2), Müller (1), Reuter (2).
Bitburg: K. Wolff, Wielvers – Löll (1), Sonnen (4), Enders (8/3), Wolff (6), S. Lauer (7), J. Lauer (6), Nilles (3), Ewald, P. Bernreiter, F. Bernreiter.
Schiedsrichter: Rölser/Langelage (Sinzig).
Zuschauer: 110.
Spielfilm: 4:7, 7:10, 11:14, 14:15, 15:16 (Halbzeit); 16:16 (32.), 17:23 (39.), 21:26 (45.), 24:31 (53.), 28:33 (56.), 29:35 (Endstand). Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 17. Januar 2012, Seite 11 Klatsche in Welling: Kastellaun/Simmern verpasst Final Four
Handball HSG verliert im Viertelfinale des Pokals mit 28:38 in der Eifel – Comebacker Jascha Berg muss ins Krankenhaus
M Welling. Das sogenannte Final Four ist das Endturnier um den Pokal des Handballverbands Rheinland. Und zum erlesenen Kreis gehört nicht der Rheinlandligist HSG Kastellaun/Simmern: Die Hunsrücker verloren im Viertelfinale beim Ligakonkurrenten TV Welling deutlich mit 28:38 (17:19).
Während sich die Wellinger zum ersten Mal für das Final Four qualifiziert haben, verpasste Kastellaun diese Chance. „Wir sind mit der falschen Einstellung in dieses Spiel gegangen“, haderte HSG-Trainer Daniel Fellenzer. Für sein Team wäre es die erste Teilnahme am Endturnier um den Rheinlandpokal gewesen.
Doch das klappte nicht, weil fast alles bei Kastellaun/Simmern schief ging. Nach 20 Minuten lagen die Hunsrücker mit 8:15 in der Eifel zurück. Immerhin kämpfte Kastellaun in den zehn Minuten bis zum Seitenwechsel so, wie es sich Fellenzer eigentlich vorgestellt hatte: Mit einer 9:4-Serie verkürzten die Gäste bis zum Kabinengang auf 17:19. „In den zehn Minuten haben wir mal gut verteidigt, auch Torwart Philipp Schmiedebach hat ein paar Bälle gehalten“, sagte Fellenzer: „Aber nach der Halbzeit war es damit wieder vorbei.“
Denn in den zweiten 30 Minuten schluderte Kastellaun auch im Angriff. Welling konnte so zahlreiche Tempogegenstöße laufen. Der TV setzte sich direkt nach der Pause mit einem 11:2-Lauf auf 30:19 ab. „Da war das Spiel entschieden, wir haben den Kopf hängen lassen. Deshalb wurde es eine richtig deutliche Niederlage“, sagte Fellenzer.
Welling entwickelt sich allmählich zum Angstgegner für Kastellaun: Auch in der Liga verlor die HSG mit 24:35 gegen den TV. In zwölf Tagen sehen sich beide Klubs übrigens in Welling wieder: Dann steht ein Abstiegsendspiel an. Der Tabellenvorletzte Welling steht auf einem Abstiegsplatz und liegt zwei Punkte und einen Rang hinter dem Drittletzten Kastellaun. Zwei Teams steigen aus der Rheinlandliga ab.
Ob dann Jascha Berg mitwirken kann, steht in den Sternen: Gerade von einer Verletzung wiedergenesen prallte Berg mit einem Gegenspieler zusammen und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Er wurde sofort ins Krankenhaus nach Koblenz gebracht. Die Diagnose lautet schwere Gehirnerschütterung. „Diese Verletzung hatte Jascha schon vor einem Jahr, da hat er zu früh angefangen und hatte in der Folgezeit große Probleme“, will Fellenzer mit seinem Akteur diesmal behutsamer umgehen. Am Samstag (19.30 Uhr) trifft die HSG in der Liga auf Bitburg. Kastellaun/Simmern: Schmiedebach, Smart – M. Wetstein (4), Lauer (2), Hobbach (2), Meister (3), Berg (1), Spreda (7/1), Albrecht (1/1), Dämgen (4/1), Müller (4), Reuter.bon Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 9. Januar 2012, Seite 12
Konz II ist kein Gegner für die HSG
Handball-Rheinlandliga Kastellauner Frauen gewinnen ohne Glanz
M Kastellaun. Die Handballerinnen der HSG Kastellaun/Simmern beenden die Hinrunde der Rheinlandliga nach dem 27:19 (15:10) gegen die TG Konz II als Tabellenvierter. „Wir haben zwar hoch gewonnen, aber so super glücklich bin ich nicht, denn es war nicht gerade schön anzuschauen“, fand HSG-Trainer Gerald Mühlbauer ein Haar in der „Siegessuppe“. Das lag auch am Gast, von dem „kaum etwas kam“, wie Mühlbauer berichtete: „Dann ist es auch schwer, selbst voll konzentriert zu sein.“ Beim Stand von 21:18 für Kastellaun war der Unterschied am geringsten, mit einer 6:1-Serie sorgte die HSG am Ende für klare Verhältnisse. Ein Sonderlob verteilte Mühlbauer an die Außen Gina Spreda und Olga Heidt, die beide fünfmal trafen. Nach der Winterpause geht es für die HSG am 14. Januar mit einem Heimspiel gegen die HSG Mosel weiter. Kastellaun/Simmern: Lorenz, Wiebe – Spreda (5), Heidt (5), Kähne (1), Schüler (2), Wolf-Mühlbauer (2), Klumb (6/3), Vollrath (4), Korbion (1), Grobe (1).bon Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 13. Dezember 2011, Seite 11 Hübner ist kalt wie eine Hundeschnauze
Handball-Rheinlandliga Torjäger trifft per Siebenmeter in letzter Sekunde zum Sieg gegen Bitburg – Rot für Kastellauns Oldie
M Simmern. Für Irmenach lief es auch am letzten Hinrundenspieltag der Handball-Rheinlandliga wie am Schnürchen – auch dank der Gösenrother Schützenhilfe. Kastellaun verschenkte dagegen beim 29:29 gegen Weibern einen Sieg.
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSC Schweich 33:25 (17:14). Durch den Sieg im Spitzenspiel und dank der Gösenrother Schützenhilfe gegen Bitburg vergrößerte Irmenach den Vorsprung auf fünf Punkte. Glückwünsche zum Titelgewinn nimmt Trainer Markus Bach aber noch keine an: „Es stehen noch elf Spiele an, eine komplette Rückrunde. Wir sind im Amateursport, da kann noch einiges passieren.“ Für das Irmenacher Umfeld ist die Rückkehr in die Oberliga dagegen schon beschlossene Sache. „Hier spricht jeder schon von der nächsten Saison, keiner mehr von der Rückrunde. Wir müssen aber weiter an uns arbeiten“, mahnt Bach. Im Hit gegen Schweich hatte Irmenach bis zur 23. Minute (12:11) alle Hände voll zu tun mit den Moselanern. „Schweich war bisher der stärkste Gast bei uns“, lobte Bach den HSC, der sich kurz vor dem Kabinengang mit zwei Zeitstrafen selbst schwächte: Irmenach zog auf drei Tore davon (17:14). „Dichter kam Schweich nicht mehr heran, die acht Tore Unterschied am Ende waren aber zu hoch“, meinte Bach, der vor allem seinen Kreisläufer Nico Gedert (zwölf Tore) hervorhob: „Er hat sich keinen Fehlwurf geleistet, seine Trefferquote war überragend.“ Weiter geht es für den unangefochtenen Tabellenführer am 14. Januar in Bad Ems.
Irmenach: Endel, Olivier – Schub (4), Gerhard, Adam (3), Hölzenbein, Dämgen (1), Mulliqi (4), Kiesel (2), Gedert (12/5), Weber, Shalimov (4), Faust (3).
SG Gösenroth/Laufersweiler - TV Bitburg 32:31 (19:11). Dramatischer Sieg für Gösenroth: 60 Sekunden vor dem Abpfiff lag die SG mit 30:31 hinten, Bitburg hatte sogar den Ball. Ab dem Zeitpunkt lief wirklich alles für Gösenroth. Die Schiedsrichter pfiffen den Bitburger Angriff wegen Stürmerfoul ab, Gösenroth konterte prompt mit dem 31:31 durch das erste Saisontor von Sascha Herrmann, der neun Monate für die SG nicht gespielt hatte. Doch damit nicht genug, 30 Sekunden standen ja noch auf der Uhr. Bitburg hatte den Ball – und verlor ihn erneut. Ein langer Pass fand Gösenroths Kreisläufer Timo Peltsch, der zum Torwurf ansetzte und gefoult wurde. „Ein klareren Siebenmeter gibt es nicht“, sagte Trainerin Jutta Holl. Ihr Torjäger Florian Hübner übernahm die Verantwortung in der letzten Aktion der Partie und verlud Bitburgs Keeper „ganz kaltschnäuzig“, wie Holl lobte. Es war Hübners 82. Saisontor, damit steht er an der Spitze der Schützenliste. Der 32-Jährige ragte vor allem im ersten Durchgang aus einem klasse aufspielenden Gösenrother Team heraus. Zur Pause führte die SG in Rhaunen gegen den Dritten mit 19:11. „Doch nach der Pause haben wir völlig den Faden verloren“, sagte Holl. Bitburg drehte das Spiel, führte 30:28 und eine Minute vor Schluss mit 31:30. Der Rest ist schon erzählt worden. Gösenroth hat jetzt neun Punkte und damit ein Polster auf die Abstiegszone. Mit einem Sieg am 15. Januar gegen Schlusslicht Welling kann Gösenroth den nächsten Schritt in Richtung Klassenverbleib gehen.
Gösenroth: Lengert, Schneider – Stoffel (4), J. Tatsch (4), Stumm (2), Herrmann (1), Dreher (5), Gerhard (2), Saidensal, Peltsch, Hübner (10/2), A. Tatsch (4), Fritz.
HSG Kastellaun/Simmern - TuS Weibern 29:29 (13:11). Genauso heiß wie in Rhaunen ging es auch in Kastellaun zur Sache – mit dem bitteren Ende für die Hunsrücker. Kastellaun führte 30 Sekunden vor Schluss mit 29:28 und hatte den Ball. Doch die HSG kam nicht zum Abschluss, die Schiedsrichter zeigten Zeitspiel an, Kastellaun schaltete zu langsam um – da war der Ball schon in den Händen des Weiberner Torjägers Kai Schäfer gelandet, der zehn Sekunden vor der Sirene mit seinem elften Tor das 29:29 markierte. Kastellaun wollte sofort zurückschlagen, doch Gäste-Akteur Sven Schumacher verhinderte den Anwurf. Es gab Tumulte und Rot für Schumacher. Acht Minuten zuvor hatte Kastellauns Oldie Georg Wetstein schon Rot gesehen (52.). Für Trainer Daniel Fellenzer war es der Wendepunkt. Sein Team hatte bis dahin immer geführt, nach 48 Minuten sogar mit 25:21. „Ohne Georg hat uns der ruhende Pol im Angriff gefehlt, wir wurden zu hektisch und haben den Vorsprung verspielt“, sagte Fellenzer. Wetstein hatte nach einer Rangelei mit Schäfer Rot gesehen. Für Fellenzer eine Fehlentscheidung: „Dann hätte auch Schäfer runter gemusst.“ Dank Schäfer kam Weibern noch zum Ausgleich. Gäste-Trainer Gerd May sagte: „Von der Einstellung her war der Punktgewinn verdient. Ansonsten aber war er wirklich sehr glücklich.“ Sein Kollege Fellenzer trauerte dem Sieg hinterher: „Aber wer weiß, der Punkt kann noch viel wert sein.“ Dadurch überwintert Kastellaun auf einem Nichtabstiegsplatz. Die HSG (7:17 Punkte) hat einen kleinen Vorsprung auf Urmitz (4:16) und Welling (3:17), die am 18. Dezember noch aufeinandertreffen. Nach 7:3 Zählern in Serie ist Fellenzer froh, die Kurve bekommen zu haben: „Wir müssen uns jetzt weiter stabilisieren, dann sieht es sehr gut aus in Sachen Klassenverbleib.“ Am 14. Januar geht es für die HSG daheim gegen Bitburg weiter. Kastellaun/Simmern: Weishaupt, Smart – M. Wetstein (4), G. Wetstein (1), Link, Hobbach, Meister (1), Spreda (9), Albrecht (3/1), Dämgen, M. Wagner (4), Tasch (1), Müller, Reuter (6). Michael Bongard Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 13. Dezember 2011, Seite 11 Klumbs Siebenmeter entscheidet das Derby
Frauenhandball-Rheinlandliga Kastellaun/Simmern gewinnt 28:27 gegen Irmenach – Praeders Ärger – Jost mit 13 Toren
M Kastellaun. Derbys haben ihre eigenen Regeln. Und manchmal auch ihre eigene Regelauslegung. Jüngstes Beispiel: das Hunsrück-Duell in der Handball-Rheinlandliga der Frauen zwischen der HSG Kastellaun/Simmern und der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch. Das endete in Kastellaun 28:27 (14:14) für die Gastgeberinnen, was die Gäste auf den Plan rief, denn die hatten die Schiedsrichter als Hauptschuldige auserkoren.
Vor allem die letzten Sekunden des Spiels brachten Irmenachs Coach Burkhard Praeder in Rage. Nachdem Kastellaun/Simmern durch Maren Klumbs verwandelten Siebenmeter mit 28:27 in Führung gegangen war, hatten die Gäste noch mal den Ball. Wer sonst, als Dunja Jost, die insgesamt 13 Tore warf, bekam das Spielgerät. Sie wurde von den Kastellaun/Simmernerinnen attackiert und spielte auf Lena Gemmel ab. Der Irmenacher Neuzugang aus Tiefenstein warf zwar das 28:28, stand aber dabei im Kreis. Nachher war sie untröstlich, Wut paarte sich mit Enttäuschung. Auch bei Praeder: „Überhaupt kein Vorwurf an Lena. Sie hatte keine Schuld. Dunja ist vorher gefoult worden, dadurch kam das Abspiel später und sie war eben im Kreis. Aber die Schiedsrichter hätten Siebenmeter geben müssen.“
Der Gäste-Trainer echauffierte sich auch über die vielen Zeitstrafen auf beiden Seiten: „Das sieht so aus, als hätten wir uns gekloppt. Das war aber nicht so. Es war ein gutes Derby, aber die Schiedsrichter haben es mitentschieden.“ Dass die Leistung der Unparteiischen nicht gut war, gestand auch Kastellaun/Simmerns Coach Gerald Mühlbauer ein. „Ich will das aber nicht an den Schiedsrichtern festmachen. Und wenn, dann sind eher wir schlecht weggekommen, nicht Irmenach.“ Sieben zu vier Hinausstellungen lautete das Verhältnis zu Ungunsten der Hausherrinnen. „Es war auf beiden Seiten viel unnötiges dabei“, sagte der Heim-Trainer, der aber ansonsten zufrieden war: „Es war ein würdiges Derby.“ Mit einem aus seiner Sicht verdienten Sieger. „Es wurde zwar spannend, aber das hätte nicht sein müssen. Wir waren ja schon mit sechs Toren weg“, sagte Mühlbauer. 24:18 stand es, Irmenach kämpfte sich aber wieder heran. Das war hauptsächlich Dunja Jost zu verdanken. Mühlbauer lobte: „Sie war stark, hat super gespielt.“ Bei Kastellaun/Simmern ragte Olga Heidt heraus, die sieben Tore aus dem Spiel warf – und damit genauso viele wie Jost. Praeder war natürlich mit der sechsten Niederlage im siebten Spiel nicht einverstanden: „Ein Remis wäre in Ordnung gewesen.“ Mühlbauer sah's anders: „Über ein Remis hätte ich mich richtig geärgert, denn wir haben Irmenach bis auf die Phasen, in denen wir in Unterzahl waren, im Griff gehabt.“ Einziger Wermutstropfen für Kastellaun: Laura Engel verdrehte sich das Knie und fällt zu mindest im letzten Spiel des Jahres am Sonntag zu Hause gegen Konz II aus. Die TG ist auch Irmenachs letzter Gegner 2011, am 18. Dezember in der Hirtenfeldhalle. mb HSG Kastellaun/Simmern - HSG Irmenach: 28:27 (14:14)
Kastellaun/Simmern: Lorenz, Wiebe – Kähne (2), Schüler (2), Engel (3), Heidt (7), Wolf-Mühlbauer (3), Drexel (4), Heil (1), Klumb (6/4), Korbion, Stemann, Grobe, Spreda.
Irmenach: Wolff, Kirst – Jost (13/6), Reuter (6), Herber (5), Endel (3), Westermann, Born, Emmel, Kasper, Kiesel.
Schiedsrichter: Fuchs/Fundneider (Kirchberg).
Zuschauer: 200.
Spielfilm: 4:2, 7:4, 9:5, 10:10, 14:14 (Halbzeit), 17:15, 20:18, 24:18, 25:21, 26:25, 27:27, 28:27 (Endstand). Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 6. Dezember 2011, Seite 11Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 6. Dezember 2011, Seite 11
HSG Irmenach demontiert den Verfolger Rhein-Nette
Handball-Rheinlandliga Tabellenführer gewinnt in Andernach mit 31:20 – Kastellaun/Simmerns Serie reißt in Schweich beim 30:32
M Simmern. Irmenach hat sich in der Handball-Rheinlandliga eines Verfolgers entledigt. Kastellaun/Simmerns Siegesserie fand indes ihr Ende.
HSV Rhein-Nette - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 20:31 (7:16). Bereits nach wenigen Minuten war allen Beteiligten klar, wer am Ende das Feld als Sieger verlassen würde. Das HSV-Offensivspiel wirkte nach dem Ausfall von Denker und Lenker Jörn Kobusch mut- und ideenlos. Auf Rhein-Nettes Haupttorschützen Achim Brenner lag die gesamte Angriffslast, die HSG-Abwehr hatte wenig Mühe. Tor um Tor setzten sich die Hunsrücker ab, beim 3:10 (16.) nahm HSV-Trainer Thomas Heiden eine Auszeit. Heiden ließ Brenner fortan mehrfach auf der Bank, wollte so den Angriff schwerer ausrechenbar machen. Auch dies gelang nicht wirklich. „Das Spiel hat gezeigt, dass uns die Alternativen fehlen. Fallen wichtige Akteure aus, dann sind andere überfordert und nicht in der Lage, Führungsrollen zu übernehmen”, erkannte Heiden. Zum Seitenwechsel stand es 16:7 aus Sicht der HSG. „Dies war leider nicht der Gegner, der auf Platz zwei steht. So spielten wir einem ungefährdeten Sieg entgegen. Im zweiten Durchgang war das Spiel sehr zerfahren. Natürlich geht bei der klaren Führung die Konzentration zurück“, meinte HSG-Trainer Markus Bach. Die Hunsrücker wechselten munter durch und verteidigten nicht mehr mit aller Konsequenz. Trotzdem sagte Rhein-Nettes Heiden: „Wir waren in allen Belangen unterlegen. Dennoch glaube ich, dass wir in Bestbesetzung nicht ohne Chance gewesen wären.” Markus Bach war dagegen zufrieden: „Wir stehen nach anfänglichen Schwierigkeiten verdient auf Platz eins und haben uns spielerisch gesteigert. Wir freuen uns jetzt auf das nächste Topspiel gegen den Lokalrivalen Schweich.“ Irmenach hat drei Zähler Vorsprung auf den Tabellenzweiten.
Irmenach: Endel, Olivier – Schub (4), Gerhard (4), Adam (3/1), Hölzenbein (1), Dämgen (4), Mulliqi (2), Kiesel (4), Gedert (2), Weber, Shalimov (7/3).
HSC Schweich - HSG Kastellaun/Simmern 32:30 (16:15). Die Kastellauner Siegesserie ist gerissen, aber das Auftreten der HSG war ähnlich stark wie in den vergangenen Wochen. Schweich, das alle Heimspiele gewonnen hat, musste bis zum Schluss kämpfen, um den knappen Sieg über die Zeit zu retten. Dabei sah es zu Beginn nach einer klaren Sache aus: Die Moselaner führten schnell mit 6:1 und 8:2. Doch Kastellaun kämpfte sich Tor um Tor heran, zur Pause stand es nur 15:16 aus HSG-Sicht. „Wir haben in der Abwehr vorbildlich gekämpft und hatten mit Simon Smart einen sehr guten Torhüter“, skizzierte Co-Trainer Laszlo Gilanyi die Aufholjagd. Auch im zweiten Durchgang ärgerte Kastellaun den Favoriten gewaltig, führte nach 47 Minuten sogar mit 26:25. „Doch dann fehlte uns die Kraft und auch die personellen Möglichkeiten“, meinte Gilanyi, der ohne die A-Junioren Manuel Wagner und Moritz Meister sowie Niklas Tasch und Jannik Dämgen auskommen musste. Zudem verletzte sich Abwehrspezialist Daniel Specht am Fuß und musste zur Pause raus. Auch deswegen reichte es vor 150 Zuschauern nicht zu mehr. „Trotzdem kann man auf die Art und Weise, wie wir gespielt haben, stolz sein“, sagte Gilanyi. Am Sonntag (17 Uhr) will Kastellaun gegen Weibern wieder gut spielen – und dann auch gewinnen.
Kastellaun/Simmern: Weishaupt, Smart – M. Wetstein (3), G. Wetstein (6/2), Link (2), Hobbach (1), Spreda (9), Albrecht (4/2), Specht (1), Lauer, Müller (3), Reuter (1).lkl/bon
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 6. Dezember 2011, Seite 11
wB verkauft sich gut im Wittlicher Eiskeller

Am Samstag reistenwir zu einem der "Großen Vier" (Weibern, Irmenach, Schweichund Wittlich) nach Wittlich. Nach einer durch verspätete Anfahrt kurzenAufwärmphase in einer eiskalten Halle starteten wir richtig gut in diePartie.
Vor allem im Angriff zeigten wir als Resultat einer gutenTrainingswoche schöne Kombinationen mit viel Bewegung. Auch Wittlichzeigte im Angriff schönen Handball und als Resultat sahen die Zuschauerein attraktives und ausgeglichenes Spiel, das mit einem 14:13 fürWittlich in die Pause ging. Nach der Pause bewies Wittlich dann, warumes bisher erst einmal verloren hat und legte vor allem in der Abwehr zu.
Die aggressive aber nicht unfaire Abwehrarbeit führte zu vielentechnischen Fehlern bei uns und daraus resultierten direktTempogegenstoßtore.Wittlich setzte sich auf 23:15 ab.
In den letzten 10Minuten lief es dann wieder besser und ausgeglichener, so dass derVorsprung nur noch auf ein Tor zum Endstand von 27:18 anwuchs. Insgesamt bin ich aber zufrieden, denn vor allem inder 1.HZ gelang es uns prima, die im Training geübten Abläufeumzusetzen. Einen besonderen Dank an Lara, diesich noch einmal zwischen die Pfosten stellte, obwohl sie schon seitOstern mit dem Handball aufgehört hat.
Esspielten:
Lara (Tor), Ronja (2), Lucie (4), Michi, Lea(1), JoJo,Aline(5), Elena(5), Svenja(1), Lisa
von Helge Kleuser
HSG Irmenach kann davonziehen
Rheinlandliga Der Spitzenreiter gastiert beim Zweiten in Andernach – Kastellaun ohne Meister und Wagner nach Schweich
M Simmern. Am zehnten Spieltag der Handball-Rheinlandliga ist die SG Gösenroth/Laufersweiler nur Beobachter: Das Team von Jutta Holl hatte die Partie in Weibern vorgezogen und auch vor Wochen siegreich gestaltet. Auf Reisen gehen dagegen die Lokalrivalen Irmenach und Kastellaun.
HSV Rhein-Nette - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch (Sa., 19.30 Uhr, in Andernach). Spitzenspiel in Andernach: Der Tabellenzweite Rhein-Nette empfängt den Spitzenreiter Irmenach und ist klarer Außenseiter. Die HSV startete super und übertraf alle Erwartungen. Doch zuletzt kam das Team von Thomas Heiden auf den Boden der Tatsachen zurück – wie beim 16:31-Debakel in Bad Ems vor einer Woche. Irmenachs Trainer Markus Bach hat Rhein-Nette zweimal gesehen: „Sie spielen sehr effektiv und haben mit Jörn Kobusch einen überragenden Mann. Das reicht wohl aus, um Zweiter zu sein.“ Keine Frage: Ruft Irmenach sein Potenzial ab, dürfte weder Rhein-Nette noch ein anderer Klub dem Ex-Drittligisten gefährlich werden. Das hat sich am vergangenen – für Irmenach in der Liga spielfreien – Wochenende bewahrheitet: Nicht nur Rhein-Nette patzte, auch Biewer/Pfalzel ließ in Kastellaun/Simmern Federn. „Die Anderen spielen irgendwie alle immer wieder für uns“, hat auch Bach erkannt. Irmenach kann mit einem Sieg in Andernach den Vorsprung auf mindestens drei Zähler ausbauen. Gegenüber der 28:32-Niederlage im Pokal gegen Oberligist Mülheim sind Benjamin Dämgen und Lars Gerhard wieder dabei. Weiter fehlen René Vasek (krank) und Johann Sveinsson (Bänderriss im Daumen).
HSC Schweich - HSG Kastellaun/ Simmern (So., 17.30 Uhr, in Schweich). Ohne Trainer Daniel Fellenzer fährt Kastellaun an die Mosel. Fellenzer ist mit der Rheinland-Pfalz-Auswahl beim Jugend-Länderpokal in Bremen. Der vor einem Monat installierte Co-Trainer Laszlo Gilanyi übernimmt in Schweich das Kommando. Ob es mit Gilanyi den vierten Sieg in Serie gibt? „Unser Selbstvertrauen ist endlich da, alles ist drin“, glaubt Fellenzer. Allerdings ist nicht nur der Coach abwesend, sondern auch die A-Junioren Manuel Wagner und Moritz Meister, die zeitgleich für die JSG Hunsrück in der A-Jugend-Oberliga ran müssen. Zudem ist der Einsatz von Jannik Dämgen wegen Wadenproblemen stark gefährdet. Fellenzer würde seinen Rückraum-Akteur sowieso lieber für das letzte Heimspiel des Jahres gegen Weibern (11. Dezember) schonen. Aus der Reserve rückt Kevin Hobbach hoch. Schweich ist unheimlich heimstark (alle vier Heimspiele gewonnen) und hat mit Lukas Hertz einen Akteur in seinen Reihen, den Fellenzer noch bestens aus Auswahl-Zeiten kennt: „Lukas hatte ich da auch, er hat sich super entwickelt und ist die wichtigste Figur in Schweich.“ Allerdings ist der Einsatz von Hertz noch nicht ganz gesichert: Das Rückraum-Ass hat Probleme mit beiden Handgelenken.bon
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 3. Dezember 2011, Seite 17 Die aktuellen Trainingszeiten hier im Überlblick Alle Spiele der HSG hier im Überlblick
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