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HSG-Kastellaun/Simmern
Rheinland-Meister!
Souverän und ungeschlagen wurde unsere männliche D-Jugend (Luca Korbion (TW), Paul Lenz, Florian Schätzchen, Lucas Adam, Marc Bittner, Luca Weirauch, Maxi Seibel, Patrick Hess, Bastian Wendling, Laszlo Gilanyi und den beiden Trainern Bernd Wendling und Laszlo Gilanyi Rheinlandmeister. Nachdem in der Vorwoche im Halbfinale der TV Vallendar 2x klar besiegt wurde, gab es auch an diesem Wochenende im Finale gegen den TuS Weibern 2 klare Siege. Im 1. Finale im Auswärtsspiel am Samstag, dem 4. Mai in Weibern erkämpften sich unsere Jungs einen 22:17-Sieg und am Sonntag gab es dann zuhause in Kastellaun einen deutlichen 22:12-Sieg. Besonders beeindruckend war in allen Spielen die starke Abwehrleistung unserer Jungs, die durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit auch körperlich überlegene Gegner nicht zur Entfaltung kommen ließen.








Männliche D-Jugend erfolgreich bei Bezirksmeisterschaft
 Unsere männliche D-Jugend geht erfolgreich aus der Bezirksmeisterschaft heraus. Nachdem sie bereits das Hinspiel gegen die Fortuna aus Saarburg mit 35:8 gewannen, konnten sie auch das Rückspiel mit 24:17 für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch! Nachwuchs kämpft um RPS-Ticket
Handball Heute Auftakt – HSG-Jugend will ins Finale
Kleinich. Die Qualifikationsrunden für die RPS-Ligen im Jugendhandball starten am Wochenende: Bei der männlichen B-Jugend steht in Kleinich am Sonntag direkt ein Derby an: Irmenach trifft auf Kastellaun/Simmern. Das Ticket haben die A-Juniorinnen der Hunsrück-JSG Irmenach/Kastellaun mangels Konkurrenz bereits gelöst. Die Mannschaft wird kommende Saison von Daniel Fellenzer trainiert. Die weibliche B-Jugend der Irmenacher spielt an diesem Wochenende zweimal: Am Samstag in Mendig, am Sonntag daheim gegen Wittlich. Die männliche A-Jugend der JSG Irmenach/Gösenroth greift erst am 12. Mai ins Geschehen ein. Die männliche D-Jugend der HSG Kastellaun/Simmern kämpft heute (16.30 Uhr) und morgen (17.30 Uhr, in Kastellaun) in Hin- und Rückspiel um den Einzug ins Finale der Rheinlandmeisterschaft. Gegner ist der TV Vallendar. Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 28. April 2012, Seite 20 Holl: Wollen Irmenach zum Meister machen
Handball-Rheinlandliga Nur wenn Gösenroth beim Tabellenführer Bitburg nicht verliert, kann die HSG aufsteigen
M Simmern. Saisonfinale in der Handball-Rheinlandliga: Die HSG Irmenach muss am heutigen Samstag (19.30 Uhr) einen Punkt auf den TV Bitburg gutmachen, um Meister zu werden. Das funktioniert aber nur mit der Schützenhilfe des Lokalrivalen SG Gösenroth.
TV Bitburg - SG Gösenroth/Laufersweiler. Nur wenn Gösenroth in Bitburg nicht verliert, kann Irmenach per Sieg in Schweich noch Meister werden. „Ich hoffe, dass wir Irmenach helfen können“, sagt Jutta Holl, die in der nächsten Saison wie berichtet die Irmenacher Frauenmannschaft als Trainerin übernimmt. „Der Wille ist da und ich weiß auch, dass Bitburg gehörigen Respekt vor uns hat“, sagt Holl. Im Hinspiel siegte Gösenroth mit 32:29. Seitdem hat aber Bitburg alle Partien gewonnen und Platz eins erobert. In der Eifel stehen die Zeichen ganz klar auf Oberliga-Aufstieg. Einzig Gösenroth kann dem TVB noch einen Strich durch die Meisterrechnung machen. Zum Spielverderber taugt die SG: Die Punkte, die Irmenach für Platz eins derzeit fehlen, hat Gösenroth beim historischen 26:25-Sieg vor knapp drei Monaten in Kleinich entführt. „Wenn es nicht klappt, haben wir in dem Derby die Meisterschaft verloren“, weiß auch Irmenachs Coach Markus Bach.
HSC Schweich - HSG Irmenach/ Kleinich/Horbruch. Nach Bitburg besteht während des Irmenacher Auftritts an der Mosel keine Telefonverbindung. „Wir konzentrieren uns auf unser Spiel und müssen auch erst mal gewinnen. Alles andere steht nicht in unserer Macht“, will Bach keine Zwischenstände aus Bitburg hören. Die Chance, dass seine HSG es doch noch packt, beziffert Bach auf „unter 20 Prozent“. Bach sagt: „Es ist nur ein Punkt Rückstand, passieren kann immer etwas. Ich bin mir sicher, dass Gösenroth nicht mit Absicht in Bitburg verlieren will. Aber wir müssen auch gewinnen, und das wird ganz schwer.“ Der Tabellendritte Schweich hat bisher alle seine zehn Heimspiele gewonnen – genau wie Bitburg übrigens. Irmenach muss auf Lars Gerhard, René Vasek und Benjamin Dämgen verzichten. Für die nächste Saison macht Irmenach weiter Nägel mit Köpfen: Die Rückkehr von Timo Stoffel (Gösenroth) ist genauso fix wie die Verpflichtung von Benedikt Dalheimer vom Verbandsligisten TuS Tiefenstein. Bach sagt über Dalheimer: „Er ist erst 19 Jahre, ein Linkshänder und bringt vieles mit.“ Dass Stoffel nach einem Jahr beim Lokalrivalen wieder zurückkehrt, freut Bach ganz besonders: „So ein Spieler wie Timo hat uns in dieser Saison gefehlt. Er ist ein Spielmacher, torgefährlich und abwehrstark.“ Jetzt soll die Suche nach einem Kreisläufer intensiviert werden. Da Nico Gedert und Lars Gerhard wie berichtet nicht mehr aus beruflichen Gründen zur Verfügung stehen, bereitet Bach diese Position größte Kopfschmerzen.
TuS Weibern - HSG Kastellaun/Simmern. Zum Abschluss ein „Freundschaftsspiel“ – so nennt es Kastellauns Trainer Daniel Fellenzer: „Das war eine harte Saison. Wir hatten ein Ziel, das war der Klassenverbleib und den haben wir erreicht.“ Er verzichtet in Weibern, wo in dieser Saison nur Fellenzers neuer Klub Gösenroth gewann, auf die angeschlagenen Spieler – darunter ist auch Georg Wetstein. Der 42-Jährige wurde im November nach einem Katastrophenstart reaktiviert und gehörte zu den Garanten für die Rettung. Am vergangenen Wochenende wurde Wetstein genau wie Torwart Thorsten Weishaupt verabschiedet. Ein Fragezeichen steht aus Studiumsgründen noch hinter dem Verbleib von Youngster Manuel Wagner. Ob der neue Coach Burkhard Born auf die Dienste des langzeitverletzten Rückraum-Ass Dominic Wagner ab nächster Saison wieder zurückgreifen kann, steht ebenfalls noch in den Sternen. bon Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 28. April 2012, Seite 20 Aderlass bei der HSG Irmenach
Handball-Rheinlandliga Sieben Spieler verlassen Klub – Gösenroth muss auf Hübner und Stoffel verzichten – Kastellaun feiert Klassenverbleib
Simmern. Der Blick auf den vorletzten Spieltag in der Handball-Rheinlandliga:
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSV Rhein-Nette 33:20 (15:10). Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Andernacher reisten arg dezimiert in die Hirtenfeldhalle und konnten nur zu Beginn jeder Halbzeit mithalten. Beim Rückstand von 18:15 (35.) waren die Gäste noch in Schlagdistanz, doch Irmenach zog dann über 24:16 und 29:19 unaufhaltsam davon. „Wir haben nicht 100 Prozent abgerufen, das mussten wir auch nicht, dafür war der Gegner zu schwach“, meinte Irmenachs Trainer Markus Bach, dessen Team vor dem Saisonfinale am Samstag weiter einen Zähler hinter Spitzenreiter Bitburg liegt. Irmenach muss zum Dritten Schweich, Bitburg hat Heimrecht gegen Gösenroth und kann per Sieg den Aufstieg perfekt machen.
Egal, was am Samstag passiert – Irmenach muss in der nächsten auf sieben Akteure verzichten. René Vasek wird Trainer der Reserve, Daniel Schub und Lars Gerhard werden ihn dorthin begleiten. Schub will den Aufwand nicht mehr betreiben, Gerhard arbeitet im Schichtdienst und kann nicht regelmäßig trainieren. Aus beruflichen Gründen ist auch Alex Reimann kein Thema mehr. Der junge Spielmacher Moritz Adam verlässt den Klub, weil er entweder nach Köln oder nach Konstanz studieren geht. Dort sucht er sich einen neuen Verein. Blieben noch die beiden absoluten Leistungsträger Nico Gedert und Maxim Shalimov. Der 33-jährige Russe will nach zahlreichen Verletzungen seine Karriere beenden. Gedert (25) hat eine eigene Firma und will nur noch als Stand-by-Akteur fungieren. „Die Abgänge müssen wir aus den eigenen Reihen kompensieren“, sagt Markus Bach. „Aber das wird nicht reichen. Wir werden auch über den Tellerrand gucken.“ Drei Neue stehen laut Bach bisher fest: Daniel Koch kommt aus der Reserve, Manuel Berg plant sein Comeback nach einem Kreuzbandriss, und Manuel Schell kommt von den Mülheimer Bundesliga-A-Junioren zurück in den Hunsrück. Zu einer Rückkehr von Routinier Timo Stoffel (SG Gösenroth) wollte sich Bach noch nicht äußern.
Irmenach: Endel, Olivier – Schub (4), Gerhard (2), Adam (5), Hölzenbein (3), Sveinsson (4), Mulliqi (4), Vasek (2/1), Kiesel (1), Gedert (4), Weber (1), Faust, Shalimov (3).
HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich 32:26 (15:9). Riesenjubel in Kastellaun: Die HSG hat am vorletzten Spieltag den Klassenverbleib geschafft. Der auf jeden Fall rettende Tabellenrang zehn ist nach dem eigenen Heimsieg und der Wellinger Pleite in Biewer sicher. Dem nach Gösenroth wechselnden Trainer Daniel Fellenzer fiel eine Zentnerlast von den Schultern: „Kastellaun ist mein Verein, seit ich sechs Jahre alt bin. Mich mit einem Abstieg in die Verbandsliga zu verabschieden, das wäre nicht schön gewesen. Für den Verein ist es ganz wichtig, dass man auch nächste Rheinlandliga spielt. Die Verbandsliga wäre ein Schritt zurück gewesen.“ Gegen den Dritten Schweich sahen die Zuschauer eine bärenstarke HSG: Schon nach zwei Minuten stand es 4:0, nach dem 7:5 kamen die Gäste nie näher als drei Tore (11:8, 28:25) heran. „Unsere Abwehr war der Garant für den Sieg“, sagte Fellenzer. Kastellaun/Simmern: Weishaupt, Smart Schmiedebach – M. Wetstein (5), G. Wetstein (1), Link, Spreda (8), Albrecht (8), Meister (3), Specht (2), Tasch (1), Müller (1), Reiter (3). SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Weibern 32:29 (15:16). „Die Mannschaft wollte sich und mir unbedingt ein schönes Abschiedsgeschenk machen und war deshalb sehr engagiert“, erzählte Jutta Holl. Allerdings agierte die SG in Hälfte eins noch zu fehlerhaft, so dass der TuS Weibern kurz vor der Pause mit 15:13 führte. Nach dem Seitenwechsel legte Gösenroth mächtig zu und eröffnete den zweiten Abschnitt mit einer 5:0-Serie, die aus dem 15:15 ein 20:15 machte. „Das war die Basis für unseren Sieg“, wusste Jutta Holl. Torjäger Florian Hübner (will aufhören) bestritt ebenfalls sein letztes Heimspiel und ließ es mit 14 Treffern noch einmal richtig krachen, ehe er gemeinsam mit Timo Stoffel, der laut Holl zur HSG Irmenach zurückkehrt, verabschiedet wurde. Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (2), J. Tatsch (1), Stumm (3), Hermann (1), Dreher (4), Müller (5), Gerhardt (2), Hübner (14/5), A. Tatsch, Fritz.bon/sn
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 24. April 2012, Seite 11 Kastellaun/Simmern fehlt die absolute Gewissheit
Handball-Rheinlandliga Klassenverbleib noch nicht ganz in trockenen Tüchern – Alle Hunsrück-Teams heute mit Heimspiel
Simmern. Vorletzter Spieltag in der Handball-Rheinlandliga: Alle drei Hunsrück-Vertreter spielen am heutigen Samstag um 19.30 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison vor heimischen Publikum.
HSG Kastellaun/Simmern - HSC Schweich (Sa., 19.30 Uhr, in Kastellaun). Kastellaun/Simmern kann noch nicht zum Klassenverbleib gratuliert werden. „Es sieht sehr gut aus, aber uns fehlt noch die absolute Gewissheit“, sagt Trainer Daniel Fellenzer vor dem letzten Heimspiel. Die Situation im Tabellenkeller stellt sich folgendermaßen dar: Nach dem Rückzug von Biewer steigt nur der Tabellenletzte ab – wenn nicht mehr als eine Rheinland-Mannschaft aus der Oberliga in die Rheinlandliga runter muss. Momentan steht Moselweiß in der Oberliga auf einem Abstiegsplatz, was keine Auswirkungen auf die Absteigerzahl in der Rheinlandliga hätte. Bleibt es dabei, wäre Kastellaun in dem Fall schon gerettet. Allerdings ist auch Mülheim noch in der Oberliga ein wenig gefährdet. Fünf Spieltage vor Schluss hat Mülheim fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Aber: Kommen Mülheim und Moselweiß runter, steigen der Vorletzte und der Letzte der Rheinlandliga ab. Kastellaun ist momentan Drittletzter. „Am besten gewinnen wir gegen Schweich und festigen unseren Tabellenplatz“, will Trainer Fellenzer nicht noch Wochen nach dem Saisonende am 28. April mit Mülheim zittern. Die Oberliga dauert bis Ende Mai. Fellenzer weiß, wie es gegen den Tabellendritten mit einem Sieg klappen könnte: „Bei uns geht es nur über den Kampf und mit der Hilfe unserer Zuschauer. Das sind die Faktoren, die uns den Sieg bringen können.“ A-Junior Moritz Meister ist wieder dabei, dafür fehlt der andere Youngster Manuel Wagner. Er besucht seine Cousine in Uganda und fehlt auch nächste Woche beim Saisonfinale in Weibern. Der Einsatz von Jascha Berg ist fraglich.
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - HSV Rhein-Nette (Sa., 19.30 Uhr, in Kleinich). Bitburg hat am Wochenende spielfrei, der TV hat schon vergangenen Sonntag durch 44:38 in Urmitz vorgelegt. Per Heimsieg gegen Rhein-Nette würde Irmenach den Rückstand auf Bitburg auf einen Zähler verkürzen. „Dann würde sich alles am letzten Spieltag entscheiden“, hat Irmenachs Trainer Markus Bach noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Aufstieg. Dafür müsste aber Bitburg gegen Gösenroth patzen – und Irmenach in Schweich gewinnen. Aber zuerst müssen die Hunsrücker die HSV aus Andernach aus dem Weg räumen. Personell kann Bach nicht aus dem Vollen schöpfen, Maxim Shalimov und Benjamin Dämgen drohen weiterhin auszufallen.
SG Gösenroth/Laufersweiler - TuS Weibern (Sa., 19.30 Uhr, in Rhaunen). Für Jutta Holl dürfte der Auftritt in der Idarwaldhalle zum besonderen Erlebnis werden. Nachdem sie die SG aus der Verbandsliga wieder ins Mittelfeld der Rheinlandliga geführt hat, bestreitet sie ihr letztes Heimspiel als Trainerin der SG. Die Chancen, dass sie sich mit einem Sieg verabschiedet, stehen nicht schlecht, denn Weibern lag Gösenroth im bisherigen Saisonverlauf. Zunächst siegte die SG im Pokal und sicherte sich auch die Punkte im Hinspiel. Doch Holl warnt: „Weibern konnte zwar auswärts erst zweimal gewinnen, ist gegen uns aber ganz sicher besonders motiviert.“ bon/sn
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 21. April 2012, Seite 12 HSG Kastellaun bejubelt Last-Minute-Sieg
Handball-Rheinlandliga 29:28 gegen Gösenroth im Derby – Daniel Albrecht markiert das entscheidende Tor
Von unserem Mitarbeiter Robert Mattern
Simmern. Das war denkbar knapp und spannend noch dazu. Das Derby der Handball-Rheinlandliga zwischen der HSG Kastellaun/Simmern und der SG Gösenroth/Laufersweiler endete mit 29:28 (16:14) für die Hausherren. Daniel Albrecht erzielte 40 Sekunden das entscheidende Tor für Kastellaun.
Gösenroth legte los, als benötigten sie unbedingt die Punkte im Abstiegskampf und nicht die HSG. Schnell stand es 3:5, ein Pfostentreffer kam noch dazu. Nach zwölf Minuten lag der Gast bereits mit vier Toren (4:8) in Front. Acht Minuten später war die HSG Kastellaun wieder dran. Jan Reuter besorgte den 9:9-Gleichstand. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Gösenroths Tino Peltsch nutzten die Gastgeber, um erstmals in Führung zu gehen (12:11).
Bis kurz vor der Pause war die Dauerführung permanent bei drei Toren Differenz. Dabei sah Gösenroths Keeper Jens Meyer nicht immer gut aus. Kevin Spreda war es egal, er markierte den Halbzeitstand von 16:14. Zum fulminanten Beginn meinte Gösenroths Trainerin Jutta Holl: „Für uns war es ein Spiel wie jedes andere. Wir wollten hier keine Punkte verschenken.“
Im zweiten Durchgang knüpfte Kastellaun dort an, wo es in Hälfte eins aufgehört hatten. Der Pausenvorsprung von zwei Toren wurde bis zur 40. Minute gehalten. Dann folgte ein fünfminütiger Schwächeanfall. Zweimal traf die HSG den Pfosten, zweimal folgte ein Ballverlust durch Zeitspiel und zu guter Letzt versagten die Nerven beim Tempogegenstoß. Das nutzte die SG, um ihrerseits wieder in Führung zu gehen. Nach 50 Minuten hatte der Gast wieder zwei Tore Vorsprung.
Eine Niederlage hätte den Tabellenvorletzten Kastellaun in akute Abstiegsgefahr bringen können: „Der Druck war enorm groß. Als Trainer bist du da machtlos“, war HSG-Trainer Daniel Fellenzer geschafft. Die Gastgeber bekamen aber noch die Kurve. Wieder begünstigt durch eine Zeitstrafe, dieses Mal für für Gösenroths Torjäger vom Dienst, Florian Hübner. Zweimal Manuel Wagner und einmal Daniel Albrecht drehten die Partie in letzter Minute. 40 Sekunden hatte der Gast noch Zeit, die Partie mit einem Remis zu beenden. Das Vorhaben misslang. Die HSG siegte glücklich mit 29:28 und befindet sich nun auf dem drittletzten Tabellenplatz. Jutta Holl hätte ein Unentschieden gerechter gefunden, war aber auch nicht sonderlich enttäuscht: „Mir hat die Leistung gefallen, es war ein schönes Spiel.“ Daniel Fellenzer musste nach Spielschluss tief durchatmen: „Es war schwierig zu gewinnen, uns fehlen die Mittel im Angriff gegen eine 6:0-Deckung.“ HSG Kastellaun/Simmern - SG Gösenroth 29:28 (16:14)
Kastellaun/Simmern: Weishaupt, Schmiedebach – M. Wetstein, G. Wetstein (2), Link, Wagner (7), Berg (4), Spreda (11/3), Albrecht, Dämgen, Specht, Tasch (1), Müller (1), Reuter (3)
Gösenroth/Laufersweiler: Meyer, Lengert – Stoffel (5), Tatsch (1), Stumm (2), Herrmann (2), Dreher (2), Müller (1), Peltsch (2), Schneider, Gerhard (1), Hübner (11/4), Fritz (1).
Zuschauer: 180.
Beste Spieler: Wagner, Albrecht, Spreda – Stoffel, Hübner.
Spielfilm: 1:3 (5.), 4:7 (11.), 7:8 (18.), 9:9 (20.), 12:11 (25.), 16:14 (Halbzeit), 20:17 (34.), 22:22 (46.), 23:25 (50.), 28:28 (58.), 29:28 (Endstand)
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 26. März 2012, Seite 22 Keine Gösenrother Geschenke für Kastellaun/Simmern
Handball-Rheinlandliga Am Sonntag steigt in Simmern um 17 Uhr das letzte Hunsrück-Derby in dieser Saison
M Simmern. HSG Kastellaun/Simmern gegen SG Gösenroth/Laufersweiler – es ist das sechste und letzte Hunsrücker Handball-Derby in dieser Rheinlandliga-Saison. Für den Tabellenachten Gösenroth geht es am Sonntag um 17 Uhr in Simmern nur noch um Tabellenkosmetik, für den Vorletzten Kastellaun dagegen um die Existenz.
„Geschenkt bekommt Kastellaun rein gar nichts“, sagt Gösenroths Trainerin Jutta Holl vor dem Derby. „Die Situation der HSG ist uns ziemlich egal. Ich sehe da nur unsere Interessen. Für uns sollte es wichtig sein, Wiedergutmachung für die Hinspielpleite zu betreiben.“ Mit 18:27 ging Gösenroth im Hinspiel in Sohren unter. „Ich will aus den ausstehenden drei Spielen noch mindestens einen Sieg einfahren“, sagt Holl, die im Sommer bekanntlich die Irmenacher Frauenmannschaft übernimmt.
Ihr Nachfolger in Gösenroth wird wie berichtet Kastellauns Coach Daniel Fellenzer. Das gibt dem Derby in Simmern eine weitere pikante Note. Spielt Fellenzers Zukunft eine Rolle in dem Duell? „Garantiert nicht“, sagt Fellenzer. „Es zählt nur Kastellaun für mich.“
Seine HSG muss gewinnen, bei einer Niederlage droht sogar der Absturz auf den letzten Tabellenplatz, wenn Schlusslicht Urmitz in Weibern gewinnt. Nur eine Mannschaft muss die Liga verlassen, wenn Biewer wie angekündigt nicht für die Rheinlandliga meldet. Das entscheidet sich spätestens am 15. April, den letztmöglichen Zeitpunkt für die Mannschaftsmeldung. Fellenzer traut der Biewerer Ankündigung noch nicht – und geht von zwei Absteigern aus.
Bei einem Heimsieg über Gösenroth, würde Kastellaun auf den drittletzten Rang rutschen, wenn Welling gegen Bad Ems verliert. „Wir gucken nicht, was andere machen“, sagt Fellenzer. „Wir müssen gewinnen.“ Ihm fehlen neben den Langzeitverletzten Moritz Meister und Kevin Hobbach. Bei Gösenroth liegt Torwart Michael Lengert mit einer Grippe flach, auch der zweite Keeper Jan Schneider ist verletzt. Torwarttrainer Jens Meyer wird im Kader stehen. Seit Wochen mit Schmerzen spielt Florian Hübner, mit 147 Treffern Top-Torjäger der Liga. „Flo hat seit dem Derbysieg in Irmenach Probleme mit den Bändern, er lässt sich immer wieder tapen. Insgesamt geht uns personell ein wenig die Luft aus“, meint Holl vor dem letzten Derby in dieser Saison. Der dritte Hunsrück-Klub, die HSG Irmenach, hat spielfrei.bon Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 24. März 2012, Seite 14 Welcher Coach bekommt Sieg zum Abschied?
Handball-Rheinlandliga Irmenachs Praeder und Kastellauns Mühlbauer hören nach dem Derby auf
M Simmern. In der Frauenhandball-Rheinlandliga kommt es am Sonntag um 17 Uhr in Kleinich zum Hunsrück-Derby zwischen der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch und der HSG Kastellaun/Simmern. Für beide Trainer wird es ein besonderes Aufeinandertreffen werden, denn sowohl Irmenachs Burkhard Praeder als auch Kastellauns Gerald Mühlbauer verabschieden sich von ihren Mannschaften.
Favorit ist eindeutig der drittplatzierte Kastellaun. Denn der Tabellenachte Irmenach bekommt nur mit Mühe und Not sieben Spielerinnen auf den Platz. Trotzdem gibt Praeder das Spiel noch nicht verloren: „In einem Derby ist alles möglich. Die Vorzeichen stehen zwar nicht gut, aber die Mannschaft ist top motiviert und will Kastellaun schlagen.“
Dagegen sieht die Ausgangslage in Kastellaun doch deutlich besser aus. Nachdem sich Mühlbauers Mannschaft bereits im letzten Spiel den dritten Tabellenplatz gesichert hat, kann die personell breiter aufgestellte HSG befreit aufspielen. „Irmenach ist immer ein schwerer Gegner. Sie haben gute Einzelspielerinnen, die uns jederzeit gefährlich werden können“, sagt Mühlbauer.
Von einer Wachablösung im Hunsrücker Frauenhandball will Kastellauns Coach angesichts der Konstellation nicht sprechen. „Wir hatten dieses Jahr einen guten Nachwuchsjahrgang, den wir integrieren konnten. Dieses Bonbon hat Irmenach nächstes Jahr“, betont Mühlbauer. Wer nächste Saison die Kastellaun/Simmernerinnen trainiert, das kann er noch nicht sagen. Irmenachs Coach Praeder erklärt, dass er kein Kandidat auf den Posten in Kastellaun ist: „Ich wohne in Wittlich, das wäre doch eine zu weite Anfahrt.“
Trotz der unterschiedlichen Vorzeichen erwarten beide Trainer ein knappes Spiel. Obwohl für die Mannschaften keine Verbesserung der Tabellenplatzierung mehr drin ist, wollen Irmenach und aus Kastellaun das prestigeträchtige Duell gewinnen und somit ihren Trainern einen schönen Abschied bescheren. lev Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Samstag, 24. März 2012, Seite 14 
mD 1 vorzeitig StaffelsiegerSpiele um die Bezirks- und Rheinlandmeisterschaft nach den OsterferienDie in dieser Saison neu formierte Mannschaft der mD 1 hat sich durch den Auswärtssieg am letzten Samstag gegen den Tabellenzweiten JSG Gösenroth/Laufersweiler/Kirchberg vor dem abschließenden Spieltag den Staffelsieg geholt.Die Jungs der Trainer Bernd Wendling und Laszlo Gilanyi siegten in Rhaunen mit 9 : 20 (5 : 9) und konnten durch eine disziplinierte und mannschaftlich geschlossene Abwehrarbeit den gefährlichen Gösenrother Rückraum mit dem sonst überragenden Jona Conrad über weite Strecken ausschalten. Dazu kam, dass unser Torwart Luca Korbion ein starkes Spiel machte.Während in der 1. Halbzeit im Angriff noch zu viel verworfen wurde, steigerte sich die Mannschaft im zweiten Abschnitt und erzielte einige schön herausgespielte Treffer.Vor dem letzten Gruppenspiel in Tiefenstein ist unsere mD 1 mit 26: 0 Punkten und 389 : 112 Toren Tabellenerster und für die Bezirksmeisterschaft am 21./22.04.2012 gegen Fortuna Saarburg sowie für das Halbfinale um die Rheinlandmeisterschaft qualifiziert.Für das erfolgreiche Team spielen Luca Korbion, Paul Lenz, Florian Schätzchen, Lucas Adam, Bastian Wendling, Maxi Seibel, Patrick Hess, Marc Bittner, Luca Weirauch und Laszlo Gilanyi.
Kastellauns Sorgen werden immer größer
Handball-Rheinlandliga HSG verliert beim Schlusslicht Urmitz – Meisterschaft rückt für Irmenach in weite Ferne
Simmern. Die Abstiegssorgen der HSG Kastellaun/Simmern in der Handball-Rheinlandliga werden nach der Pleite beim Schlusslicht SV Urmitz immer größer. Für die HSG Irmenach rückt dagegen die Meisterschaft in weite Ferne.
HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - TV Welling 36:23 (16:12). Der Irmenacher Blick ging auch nach Bad Ems, wo man auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Bitburg hoffte. Vergeblich. Bitburg gewann überraschend hoch mit 39:30. „Bei Bad Ems haben die zwei besten Spieler gefehlt, da dachte ich mir schon, dass daraus nichts wird“, sagte Irmenachs Trainer Markus Bach, der Bitburg (ein Punkt mehr als die HSG) trotz des leichten Restprogramms (gegen Biewer, in Urmitz, gegen Gösenroth) noch nicht im Ziel sieht. Irmenach muss noch nach Wittlich, empfängt Rhein-Nette und gastiert zum Saisonfinale in Schweich. „Wir müssen unsere Spiele gewinnen und dann einfach abwarten“, sagt Bach. Gegen den Drittletzten Welling spielte Irmenach „phasenweise schön, aber auch phasenweise zu fehlerbehaftet“, wie Bach meinte. Am Ende trennten beide Klubs 13 Tore. Positiv für Irmenach: Rückraum-Akteur Alex Reimann markierte sein erstes Tor nach fast einjähriger Verletzungspause. „Alex ist einer, der auf dem Spielfeld die Fäden in die Hand nimmt. So einen routinierten Spieler im Rückraum haben wir vermisst“, freute sich Bach über das Comeback.
Irmenach: Endel, Olivier – Schub (2), Adam (3), Hölzenbein (4), Sveinson (1/1), Mulliqi (4), Vasek (9/8), Reimann (1), Kiesel (2), Gedert (1), Weber (2), Faust (4), Shalimov (3).
SG Gösenroth/Laufersweiler - HSC Schweich 25:30 (10:12). Die Gösenrother verloren die Partie nach Auffassung ihrer Trainerin Jutta Holl im Angriff: „Wir haben acht Hundertprozentige vergeben.“ Bis zum 21:21 hielt die SG dennoch Schritt. „Wir haben es aber leider nie geschafft, in Führung zu gehen“, haderte Holl, die Timo Stoffel und Björn Gerhard heraushob. „Björn hat seine beste Saisonleistung gezeigt, und Timo war sehr kaltschnäuzig.“ Doch nach dem 21:21 war das Schweicher Tor wie vernagelt. Gösenroth ließ Chancen liegen, und Schweich nutzte diese Fehler gnadenlos aus. Mit vier Treffern in Folge setzten sich die Gäste uneinholbar ab.
Gösenroth: Meyer, Lengert – Stoffel (4), J. Tatsch (2), Stumm (4), Hermann (2), Dreher (1), Peltsch (2), Gerhard (4), Hübner (4/3), Fritz (2).
SV Urmitz - HSG Kastellaun/Simmern 35:29 (12:17). Bis zur Pause lief im Kellerduell alles nach Plan für den Tabellenvorletzten Kastellaun. Doch nach dem Kabinengang zeigte die HSG eine Leistung, die für Trainer Daniel Fellenzer „nur schwer nachvollziehbar“ war. Mit einer 5:0-Serie egalisierte Schlusslicht Urmitz die Pausenführung der Gäste. Kastellaun hielt noch bis zum 23:24 mit, ehe Urmitz davonzog und einen recht deutlichen Sieg bejubeln konnte. „Alle Maßnahmen, ob Auszeit, Torwartwechsel oder Deckungsumstellung, haben nicht gefruchtet“, sagte Fellenzer. Jetzt muss Kastellaun sogar aufpassen, dass die HSG nicht auf den letzten Platz abrutscht. Urmitz liegt nur noch einen Punkt hinter den Hunsrückern. Brisant: Am Sonntag (17 Uhr) trifft Kastellaun auf Gösenroth und damit auf Fellenzers künftigen Verein. „Es zählt nur ein Sieg, das ist uns allen klar“, sagt Fellenzer.
Kastellaun/Simmern: Schmiedebach, Weishaupt – Link, M. Wetstein (4), G. Wetstein (3), M. Wagner (3/1), Berg (2), Spreda (9/2), Albrecht (1), Dämgen (1), Specht, Tasch (1), Müller (5), Reuter.bon
Quelle: Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Dienstag, 20. März 2012, Seite 11 Die aktuellen Trainingszeiten hier im Überlblick Alle Spiele der HSG hier im Überlblick
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